Dackel sind prima Jagdhunde. Darüber hinaus sind Dackel freundliche und unkomplizierte Familienhunde, die viel Freude verbreiten. Die Rasse ist so klein, daß man sie praktisch ohne großen Aufwand überall hin mitnehmen kann. Die Hunde kann man für die folgenden Jagdarten verwenden:
Stöbern
Das Wild wird vom Dackel spurlaut verfolgt und läuft vergleichsweise vertraut und langsam, da Dackel nicht so schnell sind wie viele andere Jagdhundrassen.
Schweißarbeit
Dackel arbeiten von Natur aus mit tiefer Nase, sie suchen auf der Erde. Im Gegensatz zu Vorstehhunden, die mit hoher Nase suchen. Für die sogenannten einfachen Nachsuchen - bei denen Schweiß vorhanden ist und das Wild voraussichtlich nicht mehr lebt - ist der Dackel ganz groß. Bei einer Hetze des kranken Wildes stößt der Hund an seine körperlichen Grenzen und es kann auch gefährlich für ihn werden. Man kann den Dackel auch auf den Fährtenschuh einarbeiten, dann braucht er noch nicht einmal Schweiß, um das Wild zu finden.
Baujagd
Viele Dackel arbeiten unermütlich und gern unter Tage.
Entenjagd
Dackel sind mitunter recht wasserfreudig und bringen die erlegte Ente an Land. Benja springt sogar vom Boot aus ins Wasser, um die geschossene Ente zu apportieren.
Die meisten Dackel haben ihre jagdliche Stärke auf einem bestimmten Gebiet. Manche Hunde gehen besser auf Schweiß, andere sind z. B. die besseren Stöberhunde.